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M. Sc. Sebastian Tauscher


Institut für Mechatronische Systeme
Appelstr. 11a
30167 Hannover
Raum: A310

Telefon:+49 511 762 19610
Fax:+49 511 762 19976
E-Mail:sebastian.tauscherimes.uni-hannover.de

Bild von M. Sc. Sebastian Tauscher

Forschungsaktivitäten

Schon seit Mitte der 80er Jahre wird auf dem Gebiet der roboterassistierten Chirurgie geforscht, wobei eine stetig steigende Anzahl von Forschungsprojekten zu verzeichnen ist. Trotz der intensiven Bemühungen existieren bisher nur wenige Beispiele, die einen kommerziellen Erfolg aufweisen können. Gründe hierfür sind unter anderem die unzureichende Genauigkeit des Gesamteingriffes und der komplexe und zeitintensive chirurgische Workflow.Neben dem Erreichen der geforderten Genauigkeit und dem Optimieren des chirurgischen Workflows ist eine einfache Anbindung und Integration des Assistenzsystems in ein bildgestütztes Therapiesystem ein wichtiger Schritt hin zu einem fertigen Medizinprodukt. In diesem Zusammenhang beschäftigen sich Forschungsgruppen und Gremien im Bereich der Medizininformatik mit der  einfacheren Anbindung und Vernetzung von Geräten verschiedener Hersteller innerhalb eines modernen Operationssaals. Erfolgreiche Beispiele sind der Health Level 7 (HL7) Standard oder auch der Digital Imaging and Communication in Medicine (DICOM) Standard. Des Weiteren bestehen Bemühungen im Rahmen des Integrating the healthcare Enterprise (IHE) Programms, relevante Standards für die einzelnen Bereiche der Medizin zu identifizieren. Für die Chirurgie und im Speziellen für die roboterassistierte Chirurgie existiert ein solcher Standard derzeit nicht.

Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts erarbeitet das Institut für Mechatronische Systeme zusammen mit der  KUKA Laboratories GmbH ein generisches Schnittstellenkonzept zur Anbindung eines KUKA Leichtbauroboters an ein bildgestütztes Therapiesystem. Basierend auf den Ergebnissen einer abgeschlossenen Recherche existierender Standards sowie offener und proprietärer Schnittstellen, wurden relevante Standards identifiziert und benötigte Schnittstellen definiert sowie die Anforderungen an diese spezifiziert. Zur Validierung des Systemkonzepts wird der KUKA LBR über eine generische Implementierung der Schnittstellen in die MediLAB-Umgebung des Medizintechniklabors des Institutes integriert.

Im ersten Schritt wurde eine Ablaufsteuerungs-Schnittstelle aufgebaut, mit welcher ein auf der Robotersteuerung befindlicher Zustandsautomat bedient werden kann. Dieses Konzept wurde während der Namic Project Week 2013 in Boston getestet und ein 3D Slicer Modul zur Bedienung des Automaten aufgebaut. Weitere Details können der Projektseite entnommen werden.

Aktuelle Studien-, Projekt- und Diplomarbeiten

 Neben den im Bereich Studium angegebenen Themen können weitere interessante Arbeiten auch jederzeit auf Anfrage vergeben werden! 

Lehre