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Personalisierte Zelltherapie mit iPSC-abgeleiteten Kardiomyozyten (TACTiC)

Personalisierte Zelltherapie mit iPSC-abgeleiteten Kardiomyozyten (TACTiC)

E-Mail:  sontje.ihler@imes.uni-hannover.de
Team:  zu besetzen
Jahr:  2022
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:  06/2022-05/2025

PROJEKTBESCHREIBUNG FÜR STELLENAUSSCHREIBUNG

Im Rahmen des Verbundprojektes ‚personalisierte Zelltherapie mit iPSC-abgeleiteten Kardiomyozyten‘, entwickeln Sie einen mechatronischen Applikator für die Injektion von Herzmuskelzellen in das (schlagende) Herz zur minimalinvasiven Behandlung nach Herzinfarkten.

Auf Basis eines zuvor bestimmten, komplexen Zielgebiets, soll der Applikator hochpräzise, schnell und automatisiert ein vorgegebenes Volumen injizieren. Dafür müssen Informationen verschiedener (bildgebender) Sensoren zusammengeführt und ausgewertet werden um die geplante Einstichstelle und Injektionstiefe sicherzustellen. Erschwert wird die Aufgabe durch den minimalinvasiven Zugang durch den Zwischenrippenraum und die folgende Bauraum-Restriktion. Die Planung des Zielgebiets erfolgt per MRT. Der Applikator soll mittels bildbasierter Regelung (Kamera und eventuell OCT) in der Lage sein, Bewegungen wie Herzschlag zu kompensieren.

Erste Tests des Prototyps werden ex vivo an perfundierten Tiermodellen im Organ Care System durchgeführt. Nach erfolgreichen Versuchen (und nur dann) sind in vivo Experimente geplant.

Die Verbundpartner sind von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Klinik für Nuklearmedizin (DNM), das Leibniz Forschungslaboratorium für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO) und die Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG), sowie das Deutsche Primaten Zentrum (DPZ), Göttingen.